Der KMVL gastiert wieder im französischen Hombourg-Haut, dem ehemaligen Wohnort des deutsch-französischen Romantikers Théodore Gouvy. Der Komponist Gouvy ist in diesem Programm vertreten mit einer Serenade für Flöte und fünf Streicher. Dieses unterhaltsame Werk wurde 1888 vom Philharmonic Club New York in Auftrag gegeben, zu einer Zeit, als Gouvys Ruhm bis in die Neue Welt reichte. In den letzten Jahren erlebte die Musik Gouvys eine verdiente Renaissance - dazu trug massgeblich das Institut Gouvy in Hombourg-Haut bei.
Das Klarinettenquintett von Johannes Brahms gehört zu seinen späten Werken. Der Ton der Klarinette ist hier beseelt von einer zarten, rückw.rtsblickenden Melancholie. Anklänge an Zigeunermusik bereichern dieses ungemein vielschichtige Werk.
Mozarts Oboenquartett behandelt das Blasinstrument wie eine Opernsängerin. Mozart findet die perfekte Balance zwischen Virtuosität und Innigkeit, ebenso zwischen konzertantem Gestus und kammermusikalischem Miteinander. Dieses Juwel der Kammermusik erfreut Zuhörer wie Spieler gleichermassen.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Quatuor pour hautbois et cordes KV 370
Théodore Gouvy (1819-1898) Sérénade no. 1 en sol op. 82 pour flûte, quatuor à cordes et contrebasse
Johannes Brahms (1833-1897) Quintette pour clarinette et cordes en si mineur op. 115
Markus Brönnimann flûte
Emmanuel Teutsch hautbois
Sébastien Duguet clarinette
Choul-Won Pyun contrebasse
Quatuor à cordes Kreisler:
Haoxing Liang violon
Silja Geirhardsdottir violon
Jean-Marc Apap alto
Niall Brown violoncelle
En coproduction avec le Festival International de Hombourg-Haut 27èmes rencontres musicales
Plein Tarif: 15 € Tarif Groupe: 12 € Tarif Jeunes: 7,50 €
Réservations:
(placement numéroté) tél.: (+33) 387 90 53 53
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